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Ich habe mich da nochmals schlau gemacht, weil mich die Sache nicht losgelassen hat. Im Grunde triffst du hier auf ein klassisches Technik-Chaos zwischen Hardware-Einschränkungen und Protokoll-Vorgaben.
Dass du trotz Forwarding feststeckst, bestätigt meine erste Vermutung hier im Thread. Port 80 ist der Knackpunkt. Belegnor hat das später auch technisch untermauert, denn Let’s Encrypt braucht bei Synology für eigene Domains zwingend diesen Port für die HTTP-01 Challenge.
Es sieht ganz danach aus, als ob die Connect Box 3 im DMZ-Modus Port 80 nicht sauber durchreicht oder ihn systemseitig für sich beansprucht. Das führt genau zu der Blockade, die wir hier schon früh im Visier hatten.
Hier sind zwei Punkte, die du noch prüfen solltest
IPv4-Status
Schau mal im Interface der Box nach, ob du wirklich eine öffentliche IPv4 hast. Manchmal wird das von der Hotline aktiviert, landet aber im System im Nirgendwo. Ohne echte IPv4 kommt von aussen gar nichts durch.
Externer Port-Test
Mach einen Check über canyouseeme.org von einem externen Netz aus, zum Beispiel via Handy-Hotspot. Wenn Port 80 dort als closed gemeldet wird, fängt das Modem die Pakete ab, bevor sie deinen Router überhaupt sehen.
Mein Rat wäre deshalb, keine Zeit mehr mit Port-Regeln zu verschwenden. Wenn du deine eigene Domain behalten willst, schau dir die DNS-01 Challenge an, zum Beispiel via Docker oder acme.sh. Da prüft Let’s Encrypt den Besitz deiner Domain über einen DNS-Eintrag und nicht über Port 80. Damit umgehst du das Sunrise-Modem komplett. Alles andere ist bei dieser Hardware leider Zeitverschwendung 😁