Daniele_Sunrise
Hallo Daniele
Danke für deine Rückmeldung und die Entschuldigung. Ich muss allerdings klar sagen, dass eine weitere Entschuldigung und das erneute Sammeln von Mailadressen nach mittlerweile mehr als einer Woche keine ausreichende Reaktion mehr sind.
Es ist Aufgabe eurer IT und eures Mailserver-Partners, die Ursache systematisch einzugrenzen. Dass ich als betroffener Kunde die entscheidenden technischen Unterschiede herausarbeiten und mögliche Ursachen aufzeigen muss, wirft Fragen zum bisherigen Vorgehen bei der Fehleranalyse auf.
Ich habe heute, am 29.10., weitere Tests durchgeführt, deren Ergebnisse für die Eingrenzung relevant sein sollten:
1. SMTP-Zugang aus dem Sunrise-Netz funktioniert
Server: smtp.hispeed.ch:587, STARTTLS, TLS-Verbindung erfolgreich
SMTP-Authentifizierung erfolgreich: 235 SMTP350 Authentication successful for user p******i@swissonine.ch
Session-ID: MMP9xDfSh9jsV, Mailserver: csmtp4-prd-nl1-uch, Zeit: 10:26:40
Gegenprobe mit falschem Passwort: korrekte Ablehnung mit Fehlercode 535, Session-ID MMNvxDfO79jsV, Zeit: 10:25:33
Damit ist belegt, dass der Server aus diesem Netz erreichbar ist und die SMTP-Authentifizierung für mein Konto grundsätzlich funktioniert.
2. Derselbe Account scheitert unmittelbar danach über Gmail
Um 10:29 Uhr konnte Gmail beim Versand über «Senden als» weder über Port 587 mit TLS noch über Port 465 mit SSL eine Verbindung zum Server herstellen. Gmail meldet jeweils, dass keine Verbindung zum Server hergestellt werden konnte.
Bereits gestern erhielt ich beim Versand zudem folgende Fehlermeldung:
The outbound connection was established to the relay smtp.hispeed.ch [94.169.2.19], but was unable to complete the message transaction ... code: 421
3. Die unterschiedlichen Verbindungswege müssen endlich gezielt untersucht werden
Die Befunde sprechen dafür, dass das Problem nicht allein bei meinen Kontodaten oder der Standardkonfiguration liegt. Vielmehr muss untersucht werden, ob sich die Erreichbarkeit oder das Verhalten des SMTP-Dienstes abhängig vom Quellnetz beziehungsweise vom zugreifenden System unterscheidet.
Dass einzelne Kunden den Maildienst nutzen können, während andere weiterhin scheitern, ist kein Beleg dafür, dass der Dienst insgesamt funktioniert. Es ist vielmehr ein konkreter Ansatzpunkt für die Fehlersuche.
Ich erwarte deshalb, dass eure IT und euer Mailserver-Partner insbesondere Folgendes prüfen:
Ob Verbindungen aus externen Netzen, insbesondere von Google-Mailservern, seit dem 21./22. Oktober blockiert, eingeschränkt oder anderweitig beeinträchtigt werden.
Was die protokollierten Verbindungsversuche und den Fehlercode 421 konkret verursachen.
Weshalb die bisherigen Erfolgsmeldungen offenbar nicht auf alle betroffenen Verbindungen zutreffen und wie die Behebung künftig verlässlich verifiziert wird.
Ich möchte nochmals deutlich festhalten: Es kann nicht die Aufgabe der Kunden sein, nach über einer Woche Ausfall die Fehleranalyse für euren Maildienst voranzutreiben. Dafür gibt es eine zuständige IT und einen technischen Dienstleister. Von diesen erwarte ich eine nachvollziehbare Analyse, eine klare Kommunikation und vor allem eine Lösung – nicht weitere allgemeine Statusmeldungen ohne konkrete Ergebnisse.
Bitte bestätigt mir, dass diese konkreten Befunde an die zuständigen Techniker weitergegeben und anhand der Server-Logs geprüft werden. Ich erwarte ausserdem eine konkrete Rückmeldung zum Ergebnis dieser Prüfung sowie einen realistischen, verbindlichen Zeitplan für die Behebung.
Die pauschale Aussage, dass der Maildienst bei anderen Nutzern funktioniere, ist angesichts der dokumentierten Fehler keine ausreichende Antwort.
Freundliche Grüsse