Hallo zusammen,
ich stehe vor einem Umzug und habe eine etwas spezielle Situation bezüglich des Internetanschlusses. Vielleicht hat hier jemand Erfahrungswerte oder arbeitet in der Branche.
Die Situation:
Es handelt sich um einen Wohnkomplex mit ca. 12 Wohnungen. Laut Verfügbarkeitscheck ist es bereits mit Glasfaser (FTTH) erschlossen. Laut privaten Informationen sind 6 Wohnungen mit Fiber erschlossen, die restlichen 6 (darunter leider meine neue Wohnung) hängen noch am alten Kabelnetz/Kupfer. Das bedeutet, der Glasfaser-Hausanschluss (BEP) muss ja eigentlich schon im Keller liegen.
Mein Status:
Ich bin aktuell Sunrise-Fiber-Kunde und möchte das Abo gerne mitnehmen und auf Glasfaser upgraden. Ich gehe stark davon aus, dass das Netz der Swisscom gehört (oder einem lokalen EW).
Meine Fragen zum Vorgehen:
- Der Dienstweg: Muss ich für die Erschliessung der “letzten Meter” (vom Keller in meine Wohnung) zwingend über die Swisscom gehen, obwohl ich bei Sunrise bin/bleiben will? Oder bestelle ich einfach “Glasfaser” bei Sunrise und die regeln den Ausbauauftrag mit dem Netzeigentümer?
- Vermieter/Verwaltung: Inwieweit muss ich die Verwaltung proaktiv einbinden? Reicht es, wenn der Provider den Techniker schickt, oder brauche ich vorher eine schriftliche Genehmigung für die Inhouse-Verkabelung (Steigleitung)?
- Kosten: Wer trägt die Kosten für das Ziehen der Leitung vom Keller in die Wohnung (Setzen der OTO-Dose)?
- Übernimmt das üblicherweise der Provider (als Akquisekosten)?
- Ist das Sache des Vermieters (Wertsteigerung der Immobilie)?
- Oder bleibe ich auf den Kosten sitzen (Selbstzahler), wenn ich es unbedingt haben will?
Ich möchte vermeiden, dass ich zwischen den Stühlen (Sunrise vs. Swisscom vs. Vermieter) lande oder unnötig Geld für etwas ausgebe, das eigentlich Standard sein sollte.
Danke für eure Hilfe!