Wenn der Glasfaseranschluss bereits bis vor das Haus vorbereitet wurde, ist im Gebäude selbst oft noch nichts installiert. Die eigentliche Glasfaser-Übergabedose (OTO) wird in der Regel erst bei der Bestellung eines Glasfaserabos durch den zuständigen Netzbetreiber (z. B. Swisscom oder lokale Werke) installiert.
Am besten prüft man zuerst bei einem Anbieter wie Swisscom, Sunrise oder Salt, ob Glasfaser an der Adresse verfügbar bzw. vorbereitet ist, und bestellt den Anschluss dort. Der Provider koordiniert dann die Installation der OTO-Dose im Haus (meist im Technikraum oder Keller).
Die Verkabelung innerhalb des Hauses ist davon unabhängig und wird nicht vom Provider gemacht. Bestehende Leitungen (z. B. alte Telefon-/DSL-Leitungen) können – falls sinnvoll – durch eine UKV-/LAN-Verkabelung (Cat6/Cat6a) ersetzt oder ergänzt werden. Das erledigt ein lokaler Elektriker oder Netzwerkinstallateur.
Die einzelnen Anschlüsse lassen sich anschliessend zentral über ein Patchpanel und RJ45-Netzwerkdosen verteilen, was insbesondere für ein Home Office sehr zu empfehlen ist.
Ich rede aus Erfahrung. Wir haben die EXAKT gleiche Ausgangslage 🙂